Krankenhausführer Sachsen

Städtisches Krankenhaus Neustadt - Dresden

Städtisches Krankenhaus Dresden-Neustadt

Industriestraße 40
01129 Dresden

Telefon: +49 (0) 351 856-0
Internet: http://www.khdn.de/

Städtisches Krankenhaus Neustadt - Dresden

Das Städtische Klinikum Dresden-Neustadt ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit Schwerpunkten und umfasst zwölf Kliniken mit rund 700 Betten an drei Standorten. In den Kliniken auf der Industriestraße (mit angeschlossenem Sozialpädiatrischen Zentrum), auf dem Weißen Hirsch (mit angeschlossener Praxisklinik für Herz und Gefäße) und in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik in Löbtau versorgen über 1100 Mitarbeiter rund 60 000 Patienten jährlich.
Eine spezialisierte und fachübergreifende Behandlung erfolgt in den drei Kompetenzzentren: das Brustzentrum Dresden, das erste interdisziplinäre Adipositaszentrum in Dresden und das Perinatalzentrum Dresden-Neustadt.
Basis für die gute Behandlungsqualität sind qualifizierte und engagierte Arbeitskräfte. Als Akademisches Lehrkrankenhaus bildet das Klinikum Medizinstudenten aus. Darüber hinaus erlernen hier jedes Jahr 60 medizinische Fachkräfte ihren Beruf.
In enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt gewährleistet das Krankenhaus eine qualitativ hochwertige Versorgung aller Bürger in Dresden und der Region.

Geschichte

Von den verheerenden Bombenangriffen auf Dresden im Februar 1945 waren auch die Krankenhäuser betroffen. Deshalb wurde u. a. entschieden, das ehemalige Dr.-Güntz-Altenheim als Seuchen- und Infektionskrankenhaus zu nutzen. Hier hatte die Stadt Dresden 1927/28 auf einem 3,8 ha großen Gelände unter Einbeziehung von Mitteln der Güntzstiftung ein für die damalige Zeit hochmodernes Altersheim errichtet. Das ehemalige Wehrmachtsreservelazarett im Gebäude der 26. Volksschule auf der Wurzener Straße konnte mit 125 Betten seit Mai 1945 als Krankenhaus Dresden-Neustadt genutzt werden, weitere 74 Betten standen bei Kriegsende in der Klotzscher Spezialklinik für Wirbeltuberkuloseerkrankungen und 25 im Oberlößnitzer Ermelhaus zur Verfügung. 1948 erfolgte die Profilierung zur internistisch-stationären Gesundheitseinrichtung. Durch die "Eiserne Lunge", aus alten U-Bootteilen gebaut, verfügte das Krankenhaus über das erste Beatmungszentrum für Patienten mit dem Krankheitsbild der Poliomyelitis (Kinderlähmung).
Ende der 1950er-Jahre erfolgten der Umzug der Abteilungen Chirurgie und Gynäkologie von der Wurzener Straße in die Industriestraße sowie die Gründung einer Kinderklinik. 1980 erhielt die Einrichtung den Status eines Bezirkskrankenhauses, 1991 wurde es in Städtisches Krankenhaus Dresden-Neustadt umbenannt. Weitere wichtige Ereignisse waren der Umzug der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in das Klinikum Weißer Hirsch und die Einrichtung der Klinik für Neurologie im Ermelhaus Radebeul im Jahre 1996, die Eröffnung des ambulanten Sozialpädiatrischen Zentrums 1997, die Eröffnung der Geriatrischen Rehabilitationsklinik Löbtau und des Gesundheitsparks Industriestraße 40 im Jahre 2000 und die Teilung der Chrirurgischen Klinik in die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie in die Selbständige Abteilung für Neurochirurgie im Jahre 2004. 2009 wurde die Fusion der Städtischen Krankenhausapotheken Dresden-Neustadt und Dresden-Friedrichstadt vollzogen.

Die Jahrhundertflut 2002

Dramatische Tage erlebte das Krankenhaus während der Jahrhundertflut im August 2002. Die Geriatrische Rehabilitationsklinik Dresden-Löbtau war überflutet und von den Medien abgeschnitten. Binnen kurzer Zeit wurde ein eigenständiges Katastrophenmanagement eingerichtet. Die Reha-Klinik wurde komplett evakuiert, zwei Tage später - am 15. August - wurden auch die Patienten des Klinikums Trachau entlassen oder verlegt. Am 20. August konnte die medizinische Versorgung im Klinikum Trachau wieder aufgenommen werden. Es entstand ein materieller Gesamtschaden in Höhe von 13,2 Millionen Euro.

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